| Veränderte Trainingszeit der Kata-Trainingsgruppe

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Ab Montag, den 7. Januar 2019 verschiebt sich die Trainingszeit der Kata-Trainingsgruppe um zehn Minuten nach vorne. Das Kata-Training findet nunmehr in der Zeit von 18:15 Uhr bis 19:25 Uhr statt. Es sind Alle willkommen, die sich für Judo Kata interessieren und/oder sich auf Kyu- bzw. Dan-Prüfungen vorbereiten wollen.

Das Kata-Training soll Randori (Freies Üben) und Shiai (Wettkampf) ergänzen. Durch das Üben von Kata können koordinative Fähigkeiten geschult werden. Auch kann es Reaktions- und Gleichgewichtsfähigkeit fördern. Beim Kata-Training werden Techniken praktisch geübt und gleichzeitig wird dabei auf die theoretischen Grundlagen des Judo eingegangen. Auch die Vermittlung von Judo-Etikette und das Verhalten im Dojo gehören dazu.

Ebenso ist dieses Training für Judoka geeignet, die sich alternativ zum Wettkampftraining fit halten möchten oder weiter judospezifisch trainieren möchten. Somit ist dieses Training nicht nur für Danträger sondern auch für lebenserfahrene Judoka, die noch nicht so lange Judo betreiben, geeignet.

Ergänzend ein Zitat aus dem Buch "Judo" von Wolfgang Hofmann (8. Dan):

"Die Leistung im Judo wird von vielen Faktoren beeinflusst: von der Technik, von der Kraft, der Ausdauer, der Beweglichkeit, der psychischen Verfassung usw. Über die Wertigkeit «dieser leistungslimitierenden Faktoren» kann man streiten: Der Traditionalist sagt: «Judo ist zu 90% Technik.» Der erfolgsorientierte Trainingswissenschaftler glaubt: «Siege resultieren zu 60% aus der Kraft- und Ausdauerschulung.» Die Diskussion ist endgültig nicht zu entscheiden, aber unabhängig davon versteht man das Gefühl des objektiven Liebhabers: «Ich bin sehr traurig, wenn jemand gewinnt und es sah nicht nach Judo aus.»

Wer ist jedoch die Autorität, die entscheiden soll, ob das, was sich auf Meisterschaften und im Trainingsbetrieb abspielt, noch Judo ist oder nicht? Die hohen Dan-Träger, die Kampfrichter, die Journalisten? Nicht nur: aufgerufen sind alle Judoka, die die Prinzipien, wie sie Jigoro Kano für die Ausübung des Judo formuliert hat, kennen.

Eine Kata, eine Zusammenstellung von Techniken und Aktionen, die in einer Zeremonie vorgeführt werden, hilft den Blick für das Wesentliche des Judo zu schulen."

Katja und Manuel Gluske

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