| Formen der der Entscheidung

Kime-no-kata | Foto: Manuel Gluske

Vom 12. bis 13. März 2016 fand in Oldenburg (Niedersachsen) das jährliche Kata-Geiko statt. Auch in diesem Jahr nahmen am Lehrgang, der von der SG Schwarz Weiß Oldenburg organisiert wurde, Judoka vom SV Motor Babelsberg daran teil, um sich in Sachen Judo-Kata weiterzubilden. Thomas Wendt (2. Dan) und Micha Lenz (2. Dan) setzen sich in diesem Jahr mit der Kime-no-kata (Formen der Entscheidung) auseinander.

Was ist Kime-no-kata?

Die Kime-no-kata (Formen der Entscheidung) wird auch als Shinken-shobu-no-kata bezeichnet und wurde dazu geschaffen, die Grundlagen von Angriff und Verteidigung in realen Kampfsituationen zu unterrichten. Die zwanzig Techniken dieser Kata beinhalten auch Schläge auf lebenswichtige Punkte und sind im Randori verboten. Sie werden in zwei Gruppen unterteilt:

  • Techniken im Sitzen - Idori und
  • Techniken im Stand - Tachiai.

Es kommen auch Waffen, wie das japanische Langschwert (Daito) beziehungsweise Messer (Tanto) zum Einsatz. Diese Selbstverteidigungskata hat seine Wurzeln im traditionellen Jujutsu der japanischen Samurai. Als Überbleibsel jener Zeit enthält sie Angriffe und Verteidigung aus dem Kniesitz (Idori).

Text und Foto: Manuel Gluske

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