| Gelungener Auftritt für Micha und Thomas in Speyer

Teilnehmer Landesverband Brandenburg | Foto: Martin Reißmann

Nach 2014 nahmen die dreifachen Kata-Landesmeister Michael Lenz und Thomas Wendt nun zum zweiten Mal bei den Deutschen Kata-Meisterschaften teil. In diesem Jahr konnten die beiden Babelsberger Judoka ihr Leistungsvermögen abrufen und wurden für ihre Demonstration der Katame-no-kata (Formen der Kontrolle) mit dem 9. Platz belohnt. Damit platzierten Sie sich bei diesen Meisterschaften, die in Speyer (Rheinland-Pfalz) stattfanden, im Mittelfeld und können mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden sein.

Die Katame-no-kata, die auch für die Prüfung zum 2. Dan demonstriert werden muss, dokumentiert den Übergang vom Jujutsu zum Judo im Bereich der Bodentechniken. Sie wurde zwischen 1884 und 1885 von Jigoro Kano entwickelt und besteht aus fünfzehn repräsentativen Bodentechniken, jeweils fünf aus jeder der drei Gruppen Festhaltetechniken (Osae-komi-waza), Würgetechniken (Shime-waza) und Hebeltechniken (Kansetsu-waza), mit denen die unterschiedlichen Prinzipien veranschaulicht werden.

Die durch das Studium von Judo-Kata erworbenen technischen Fähigkeiten von Micha und Thomas können auch im Randori beziehungsweise Wettkampf hilfreich sein. Dies beweisen beide durch entsprechende Teilnahmen an Judo-Wettkämpfen. Gerade bei der Katame-no-kata liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel der Aktionen und Reaktionen von Tori und Uke.

Durch die intensive Beschäftigung mit den Formen der Kontrolle gehören sie inzwischen zu den Wissensträgern dieser Kata im Landesverband. Auf der Matte gibt Micha auch regelmäßig als einer der Trainer der Kata-Trainingsgruppe seine Erfahrung und Fertigkeiten direkt an Interessierte weiter.

Text: Manuel Gluske und Katja Haike, Fotos: Martin Reißmann

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