| Judo-Kata seit zwei Jahren fester Bestandteil

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Seit nunmehr zwei Jahren bietet die Abteilung Judo des SV Motor Babelsberg auch ein regelmäßiges Judo-Kata-Training im Dojo der Motor-Sporthalle an. Die Trainingsgruppe besteht zum Teil aus erfahrenen Judoka aber auch aus Wieder- beziehungsweise Späteinsteigern.

Das Kata-Training soll in erster Linie Randori (Freies Üben) und Shiai (Wettkampf) ergänzen. Aber auch innerhalb des Judo-Kata-Trainings kann die Motivation durchaus verschieden sein. So kann man Kata als

  1. Basis-Techniktraining und Übungsform,
  2. Judodemonstration und Ritual,
  3. Prüfungsfach sowie
  4. Wettkampfform betrachten

(Keidel, Bernreuther, 2013).

Ziele des Kata-Trainings beim SV Motor Babelsberg

Die Ziele des Trainings von Judo-Kata beim SV Motor Babelsberg sind, je nach Interessen, möglichst den oben bezeichneten vier Betrachtungsweisen von Kata gerecht zu werden. So wird nicht nur die Teilnahme an Kata-Meisterschaften (Kata-Wettkampfform) angestrebt, sondern auch sehr großer Wert auf das Kata-Training als Basis-Techniktraining und Übungsform gelegt. Außerdem kann Kata für Prüfungen oder für Demonstrationen bei Veranstaltungen ohne Normierungsdruck trainiert werden.

Kata als Techniktraining

Insbesondere um die Prinzipien von Techniken zu trainieren, ist das Üben von Kata gut geeignet. Inhalt des Kata-Trainings beim SV Motor Babelsberg ist neben den Einzeltechniken verschiedener Kata (Nage-waza, Katame-waza und Atemi-waza) auch die Vermittlung wichtiger, manchmal vernachlässigter Grundlagen, wie beispielsweise exaktes Gehen (Suri-ashi, Ayumi-ashi und Tsugi-ashi), die Körperhaltungen (Shisei, Shizentai und Jigotai) und korrektes Fallen (Ukemi-waza). Ein hoher Stellenwert wird auch dem Verhalten im Dojo (Etikette) beigemessen. Aber auch richtiges Grüßen im Stand (Ritsurei) und im Kniesitz (Zarei, Seiza und Saza-uki) sind Bestandteile des Trainings.

Kata als Prüfungsfach und Demonstration

Seit Bestehen der Kata-Trainingsgruppe haben bisher zwei Judoka ihre Prüfung zum 1. Dan (shodan) und ein Judoka die Prüfung zum 2. Dan (nidan) abgelegt, die sich auf das Prüfungsfach Kata im Rahmen des Kata-Trainings vorbereitet haben. Weiterhin zeigten René und Manuel im Jahr 2013 dem Babelsberger Judo-Nachwuchs (U9 und U11) die Nage-no-kata im Rahmen ihres letzten Trainings vor den Sommerferien.

Kata als Wettkampfform

Eine Teilnahme an den Landes-Kata-Meisterschaften folgte im April dieses Jahres. Dort stellten sich fünf Babelsberger Judoka in vier verschiedenen Kata. So wurden von Babelsbergern Judoka die Nage-no-kata, Katame-no-kata, Ju-no-kata und Kime-no-kata demonstriert. Von insgesamt sieben Demonstrationen waren somit über die Hälfte mit Babelsberger Beteiligung. Begleitet und unterstützt wurde die fünf Aktiven zudem von Vereinsmitgliedern – inklusive des Abteilungsleiters –, um der Veranstaltung beizuwohnen.

Weitere informationen zur Judo-Kata.

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