| Kime-no-kata (Formen der Entscheidung) mit Yamamoto-sensei (9. Dan Kodokan)

Kime no kata

Am Lehrgang mit Shiro Yamamoto nahmen vom SV Motor Babelsberg René Ressler und Manuel Gluske teil. Bereits zum 3. Mal richtete der Judo-Verband Berlin (JVB) einen Kata-Lehrgang mit Shiro Yamamoto im Landesleistungszentrum Berlin (Sportforum Hohenschönhausen) aus. Shiro Yamamoto, ehemaliger Judo-Trainer der Tokyoter Polizei und langjähriger Kata-Lehrer des Kodokan in Tokyo, unterrichtete in diesem Jahr die beiden Selbstverteidigungs-Kata Kime-no-kata und Kodokan-goshinjutsu. René und Manuel ließen sich am 27. und 28. August 2014 zum Thema Kime-no-kata anleiten.

Was ist Kime-no-kata?

Kime-no-kata kann als „Formen der Entscheidung“ übersetzt werden und ist eine Selbstverteidigungs-Kata, die ihre Wurzeln im traditionellen Jujutsu Japans hat. Sie besteht aus zwanzig Techniken, die auch Schläge auf lebenswichtige Punkte beinhalten und im Randori verboten sind. Diese Kata wird in die zwei Gruppen Idori (Techniken im Sitzen) und Tachiai (Techniken im Stand) unterteilt. Es kommen ferner Waffen, wie das japanische Langschwert (Daito) beziehungsweise Messer (Tanto), zum Einsatz.

Was ist Kodokan-goshinjutsu?

Die Kodokan-goshinjutsu (Formen der Kodokan-Selbstverteidigungstechniken) ist die jüngste Judo-kata des Kodokan. Sie wurde offiziell im Jahre 1956 eingeführt und ist eine Zusammenstellung von einundzwanzig Selbstverteidigungstechniken. Insgesamt besteht diese Kata aus fünf Gruppen von Verteidigungstechniken. Die Kodokan-goshinjutsu besteht aus Angriffen von Uke ohne Waffen (Angriffe mit Händen und Füßen) und mit Waffen (Messer, Stock und Pistole) und den entsprechenden Abwehrtechniken von Tori.

Mehr Informationen und Wissenswertes zum Thema Judo-Kata unter www.judo-babelsberg.de.

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