| René und Manuel bei der 40. DJB-Sommerschule in Lindow

Manuel, Koji Komata, René (v.l.n.r.)

Zur Sommerschule des Deutschen Judo-Bundes wurde in diesem Jahr der international anerkannte japanische Kata-Experte und ehemalige Kata Commissioner von Asien und IJF Kata-Kommissionsmitglied Koji Komata (8. Dan) eingeladen.

Komata-Sensei unterrichtete vom 4. bis 6. August 2014 zweimal täglich die Kime-no-kata im Sport- und Bildungszentrum Lindow (Mark). René und Manuel ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen, sich von Koji Komata an zwei Tagen zu dieser Selbstverteidigungskata anleiten zu lassen.

Zudem nahmen René und Manuel am Trainingskonzept der Nage-no-kata von Sven Keidel (6. Dan) teil. Bei diesem Unterrichtskonzept ging es vorrangig um moderne methodische Ansätze zum Lehren und Lernen der Nage-no-kata.

Was ist Kime-no-kata?

Kime-no-kata kann als „Formen der Entscheidung“ übersetzt werden und ist eine Selbstverteidigungs-Kata, die ihre Wurzeln im traditionellen Jujutsu Japans hat. Sie besteht aus zwanzig Techniken, die auch Schläge auf lebenswichtige Punkte beinhaltet und im Randori verboten ist. Sie wird in die zwei Gruppen Idori (Techniken im Sitzen) und Tachiai (Techniken im Stand) unterteilt. Es kommen ferner Waffen, wie das japanische Langschwert (Daito) beziehungsweise Messer (Tanto) zum Einsatz. 

Unser Dank gilt Koji Komata für seine interessanten Ausführungen zur Kime-no-kata und den Organisatoren des Deutschen Judo-Bundes, die diese Kata-Trainingseinheiten erst möglich gemacht haben.

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